Ende August 2021 fand die erste digitale 26. Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten in Flensburg statt, diesmal unter dem Motto „Gleichstellung digital – Grenzen überschreiten – Horizonte öffnen“. Um die nötigen Veränderungsprozesse, die durch die Corona-Pandemie angestoßen wurden, mitzugestalten, müssen sich Städte, Gemeinden und Landkreise mit der Digitalisierung ebenso wie mit deren Vor- und Nachteilen mehr denn je befassen. Wie Sie als Gleichstellungsbeauftragte die Genderperspektive in den Fokus rücken, lesen Sie hier.

Rund 400 Frauen­ und Gleichstellungsbeauftragte aus ganz Deutschland haben sich virtuell in Foren, Vorträgen und Workshops über Digitalisierung unter dem Aspekt der Geschlechtergerechtig­ keit ausgetauscht. Zu den weiteren Themen der Bundeskonferenz gehörten unter anderem die Arbeitssituation der Pflegebranche, Gewalt gegen Frauen und die Notwendigkeit kostenfreier Verhü­tungsmittel. Es lohnt sich sehr, in die informativen Beiträge hineinzu­ schauen. Sie sind unter folgendem Link abrufbar: https://t1p.de/iuoi.

Digitale Teilhabe

Romy Stühmeier ist Projektleiterin des Vereins Kompetenzzent­ rum Technik­Diversity­Chancengleichheit e. V. und referierte ge­meinsam mit einer Kollegin über „Digitale Teilhabe“. Ein Thema, womit Sie sich als Gleichstellungsbeauftragte in den nächsten Jahren beschäftigen werden.

Digitalisierung hat eine Genderkomponente

Seit dem Jahr 2013 liefert der Digitalindex ein umfassendes jähr­ liches Lagebild zur digitalen Gesellschaft in Deutschland. Diese Studie zeigt, wie die Gesellschaft die Veränderungen durch die Digitalisierung adaptiert. Die erhobenen Daten dienen als Basis für aktuelle und zukünftige Entscheidungen durch politische, wirtschaftliche, zivilgesellschaftliche und wissenschaftliche Ak­teur*innen (https://t1p.de/o3y8).

Der Index 2020/2021 sagt aus, dass es einen stetigen Zuwachs an Zugang, Nutzungsverhalten und Kompetenz gibt. Allerdings ist die Offenheit gegenüber der Thematik rückläufig. Auch wenn Frauen im Gegensatz zu Männern hier immer noch eine niedrigere pro­zentuale Offenheit aufweisen, lässt sich zumindest sagen, dass der Anteil von Frauen, insbesondere in der letzten Periode, zugelegt hat. So gesehen, hat die Corona­-Pandemie einen positiven Ein­fluss auf die Einstellung zur Digitalisierung von Frauen genommen, da vermutlich auch aus Mangel an Alternativen beispielsweise zwangsläufig auf Onlineschulungen zurückgegriffen wurde.

Meine Empfehlung:
Wie war die Teilnehmer*innenzahl bei Onlineschulungen?
Bringen Sie doch einmal in Erfahrung, ob es durch die Coro­na-­Pandemie Unterschiede bei der Teilnahme an Onlinesemi­naren und Weiterbildungen hinsichtlich des Geschlechts gab und auch welche Seminare besucht wurden.

Das folgende Muster­-Schreiben können Sie nutzen, wenn Sie Klar­heit über die geschlechterspezifische Teilnahme an Onlineschulun­gen erhalten möchten, um ggf. eine Fortbildung anzuregen.

Das Muster-Schreiben „Geschlechtsspezifische_Weiterbildungsstatistik“ können abonnierende mit dem Code MS0040 unter www.premium.vnr.de abrufen.

FAQ-Bereich

Für wen ist „Gleichstellung im Blick“?

„Gleichstellung im Blick“ richtet sich speziell an Frauen-, Gleichstellungs- und Chancengleichheitsbeauftragte im öffentlichen Dienst und der freien Wirtschaft in ganz Deutschland.

Kann ich „Gleichstellung im Blick“ probelesen?

Ja. Wir bieten allen interessierten Frauen-, Gleichstellungs- und Chancengleichheitsbeauftragten die Möglichkeit eine Ausgabe 14 Tage lang kostenfrei zu lesen. Sie entscheiden erst dann, ob Sie einen kostenpflichtigen Bezug möchten oder nicht.

Was bietet mir „Gleichstellung im Blick“?

„Gleichstellung im Blick“ bietet allen Frauen-, Gleichstellungs- und Chancengleichheitsbeauftragten relevante, aktuelle und rechtssichere Informationen zur Herstellung von Chancengleichheit in der Arbeitswelt. Neben der gedruckten Ausgabe haben Leser*innen die Möglichkeit eine telefonische Sprechstunde für individuelle Fragen in Anspruch zu nehmen. Ebenso laden wir mindestens 1mal pro Jahr zu einem Netzwerktreffen zum Austauschen und Netzwerken ein. Ein Zugang zu einem Onlinebereich, in dem Sie Muster-Initiativanträge, Checklisten, Übersichten und Muster-Schreiben herunterladen können, rundet das Angebot ab.

Was waren Themen der ersten digitalen Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten?

Rund 400 Frauen­ und Gleichstellungsbeauftragte aus ganz Deutschland haben sich virtuell in Foren, Vorträgen und Workshops über Digitalisierung unter dem Aspekt der Geschlechtergerechtig­keit ausgetauscht. Zu den weiteren Themen der Bundeskonferenz gehörten unter anderem die Arbeitssituation der Pflegebranche, Gewalt gegen Frauen und die Notwendigkeit kostenfreier Verhü­tungsmittel. Es lohnt sich sehr, in die informativen Beiträge hineinzu­ schauen.

Was sagt der Digitalindex aus?

Seit dem Jahr 2013 liefert der Digitalindex ein umfassendes jähr­liches Lagebild zur digitalen Gesellschaft in Deutschland. Diese Studie zeigt, wie die Gesellschaft die Veränderungen durch die Digitalisierung adaptiert. Die erhobenen Daten dienen als Basis für aktuelle und zukünftige Entscheidungen durch politische, wirtschaftliche, zivilgesellschaftliche und wissenschaftliche Ak­teur*innen.